DIY Fashion: Karo-Hose mit Ripsband

(Wer­bung) Ich wer­de oft gefragt, wo ich mei­ne Näh­in­spi­ra­ti­on fin­de. Die Geschich­te dahin­ter ist dann oft doch nicht so span­nend, wie sich das man­che so vor­stel­len. Dies­mal war es näm­lich so, dass Stoff und Stil mir zur Fei­er ihres neu­en Kata­logs (Ja, das ist schon ein Weil­chen her) einen Meter Stoff mei­ner Wahl zur Ver­fü­gung gestellt hat. Des­we­gen steht da oben übri­gens auch Wer­bung.

Ich habe mich sofort in den Karo – oder wie man­che es nen­nen – Opa-Stoff ver­liebt. Ursprüng­lich woll­te ich dar­aus einen Rock mit Zipp in der Mit­te machen. Aber dann habe ich auch noch bei Wun­der­pop die­se Tex­til­bän­der ent­deckt und wuss­te dass ich die­se bei­den Trend­tei­le kom­bi­nie­ren wer­de.

Als ich dann den Stoff mit dem Band in Kom­bi gese­hen habe, war ich ver­liebt. Was mir so gefällt: Der Stoff schaut edel aus, aber dann steht da Wha­te­ver. Stil­bruch per Excel­lence wür­de ich sagen.

Wie es halt oft so ist, habe ich dann mein Näh­pro­jekt in einer Nacht und Nebel­ak­ti­on gestar­tet. Nur damit ihr mich ver­steht, tags­über bin ich haupt­be­ruf­lich Schnitt­de­si­gne­rin, Mama, Blog­ger Rela­ti­ons Mana­ge­rin, Soci­al Media Mana­ge­rin, IT-Fach­frau, Foto­gra­fin, Köchin und Autorin. Da bleibt nicht viel Zeit für spon­ta­ne Näh­ses­si­ons. Und das ist auch zugleich mei­ne Aus­re­de dafür, dass ich die Hose OHNE Vor­wa­schen ver­ar­bei­tet habe. Ich hof­fe ich kom­me jetzt nicht in die Näh­höl­le, aber wie gesagt ich war in einer Not­si­tua­ti­on und lie­ber eine nicht per­fek­te Hose, als gar kei­ne Hose. Da habe ich übri­gens auch gleich eine wich­ti­ge Mit­tei­lung für die lie­ben Monks unter euch. Ja das Mus­ter passt bei den Näh­ten nicht zusam­men. Aber das ging sich wie­der­um aus platz­tech­ni­schen Grün­den nicht ganz aus. Hal­lo, es war nur ein Meter Stoff. Ich hof­fe ja, dass mein rest­li­ches Out­fit und das Tex­til­band von die­sem Näh­faux­pas und davon dass die Hose kei­ne Taschen besitzt, ablen­ken. Jetzt aber zu dem was ganz gut geklappt hat. Das Annä­hen des Tex­til­ban­des.

Tipps für das Verarbeiten von Ripsbändern

Von mei­nen lie­ben Näher­kol­le­gin­nen wuss­te ich ja bereits, dass das Nähen sol­cher Rips­bän­der ziem­lich tri­cky sein kann. Daxi hat mal geschrie­ben, dass es bei ihr am bes­ten mit Tex­til­kle­ber funk­tio­niert hat. Den Tipp Won­der­tape zu ver­wen­den habe ich von Ingrid und Anna bekom­men.

In mei­nem Fall hat es erstaun­li­cher­wei­se schon beim ers­ten Mal mit Won­der­tape funk­tio­niert. Das liegt sicher auch dar­an, dass sich mein Stoff nur sehr wenig dehnt. Außer­dem bin ich wie du schon aus mei­nen obe­ren Zei­len ent­neh­men kannst, rela­tiv emo­ti­ons­los und konn­te mich daher mit ein paar Wel­len zufrie­den geben. Durchs Bügeln habe ich ohne­hin rela­tiv viel wie­der glatt bekom­men.

Was mich aber etwas län­ger beschäf­tig­te: Wie soll ich den Schrift­zug set­zen? Von unten nach oben? Von vor­ne nach hin­ten? ich habe mich für ein Misch­masch ent­schie­den. Außer­dem sieht man eh nur immer eine Sei­te. #Life­hack. Jetzt noch schnell ein paar wei­te­re Infos zum Out­fit:
Hau­be von Week­day
Jacke von Urban Out­fit­ters
Schwar­zer Roll­kra­gen­pull­over genäht nach mei­nem Schnitt­mus­ter #turt­le
Hose genäht nach mei­nem Schnitt­mus­ter #palaz­zo in abge­än­der­ter Form

 

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