Fünf ultimative Tipps für Ordnung im Nähzimmer

(Werbung) Alles neu macht der Jänner. Wie jedes Jahr um diese Zeit bin ich dabei meinen chaotischen Nähraum in ein aufgeräumtes, minimalistisches und vor allem auf Pinterest herzeigbares Nähzimmer zu verwandeln.

Für mein Vorhaben habe ich mir Unterstützung von Brother – genauer gesagt dem P-touch Cube – geholt. Das ist ein Beschriftungsgerät, das du mit deinem Handy und dazugehöriger App bedienen kannst. Neben verschiedenen Schriftarten kannst du auch unterschiedliche Schriftgrößen und noch weitere Designs auswählen. Außerdem kannst du deine Ausdrucke am Handy speichern und somit zu einem späteren Zeitpunkt wieder verwenden.Zur Feier des Tages gibt es auch einen P-touch Cube zu gewinnen. Folge mir auf Instagram, in diesem Beitrag findest du alle Infos wie du am Gewinnspiel teilnimmst.

Hier kommen die ultimativen Tipps für Ordnung im Nähzimmer

1. Alle Schnittmuster in beschriftete Folien ablegen 

Fangen wir damit an, was bei mir am meisten Chaos verursacht, und das sind die Schnittmuster. Bisher habe ich meine Schnittvorlagen in große Kuverts und Ordner abgelegt oder zusammengerollt.

Es war klar, dass hier eine andere Lösung her muss, die zwei Kriterien erfüllen soll. Erstens muss sie relativ günstig sein – ich habe weit über 60 Schnittmuster und es werden wöchentlich mehr. Zweitens soll die Ablage hübsch aussehen, da meine Schnittmuster offen im Raum stehen.

Nach langem Suchen habe mich für wiederverschließbare Taschen entschieden, die ich auf der rechten Seite mit einem weißen, selbst klebenden Tape beschrifte. Die beschrifteten Schnittmuster lege ich in einer Kiste ab, das aktuelle Schnittmuster hängt griffbereit auf der Stange neben meinem Nähtisch.
Die Schnitte, die ich als A4 zusammengeklebt und eingerollt aufbewahre staple ich in meinem Regal, das ich letztes Jahr in Kopenhagen gekauft habe. Auch hier habe ich ein Update vorgenommen und die „Rollen“ mit transparentem Tape beschriftet. Der Clou? Mein klebendes Beschriftungsband ist gleichzeitig der Klebestreifen der das Blatt zusammenhält.

2. Alle Ordner gleich beschriften

Neben vielen Schnittmustern findest du in meinem Nähzimmer auch sehr viele Ordner. Diese stammen hauptsächlich aus meiner Zeit im Modekolleg und enthalten alle Infos zum Nähen oder wie ich sagen würde „das Gold meiner Ausbildung“. Nachdem diese Ordner bisher nur lieblos und wirr im Kasten herumkugelten, habe ich nun alle mit dem p-touch-Cube und einem weißen Klebeband gleichmäßig beschriftet. Was das gleich für einen optischen Unterschied macht, ist unfassbar.Ein weiterer Pro-Tipp: Kauf dir Ordner in der gleichen Farbe, dann sieht das ganz noch viel aufgeräumter aus.

3. Kurzwaren in Boxen verstauen

Apropos gleiche Farbe. Um den notwendigen Stauraum für meine ganzen Kurzwaren zu schaffen, habe ich mir neue Kisten gekauft. Wichtig dabei ist, dass sie optisch aus einem Guss sind und im besten Fall auch die gleiche Farbe haben.Ich habe es übrigens auch mit durchsichtigen Boxen versucht, aber es schaut für mich zusammengeräumter aus, wenn der Inhalt nicht sichtbar ist. Könnte vielleicht auch daran liegen, dass ich meine Kisten mit der Zeit vollstopfe?!

Der Nachteil an undurchsichtigen Boxen ist aber auch, dass der Inhalt nicht auf einen Blick sichtbar ist. Aber ich habe ja meinen P-touch Cube und damit war das Problem im Nu gelöst. Verwendet habe ich transparente Klebebänder in unterschiedlichen Stärken. Ab sofort habe ich meine Bänder, Gummibänder sowie Reißverschlüsse immer griffbereit.
4. Innenleben für Schubladen 

Den weiteren Nähkram, der nicht in große Kisten passt ordne ich in speziellen Einlagen, die ich in die Schubladen einlege. So garantiere ich, dass ich alles auf einen Blick finde und die einzelnen Teile beim Öffnen der Schublade auch auf ihrem Platz bleiben.

Mein Nähgarn wird mit speziellen Garnrollenhaltern aufbewahrt, so verrutscht nichts und die Garne verstauben auch nicht so schnell. Diese Garnrollenhalter gibt es auch mit Box zu kaufen, damit wärest du dann doppelt und dreifach gegen Staub abgesichert.
5. Kabelsalat durch Beschriftung entgegenwirken

Zum Schluss geht es dem Kabelsalat an den Kragen. Da ich in meinem Nähzimmer mittlerweile drei Maschinen plus Plotter beherberge, kann es schon mal zu Missverständnissen kommen. Auch das gehört ab sofort der Vergangenheit an. Alle meine Kabel sind mit gelbem Tape beschriftet. Achte dabei unbedingt darauf, dass die Beschriftung unten beim Stecker ist, denn genau dort brauchst du ja die Information um welche Maschine es sich handelt
Hast du noch spezielle Tipps, für Ordnung im Nähzimmer? Hinterlass mir doch ein Kommentar. Ich freue mich darüber.

 

 

 

10 Comments
  1. Sehr gut,

    liebe Lisa, Du scheinst auch eine sehr ordentliche Nähexpertin zu sein – fein :))
    Dass sind gute Tipps 🙂 Es ist ein grosses vergnügen Deine Videos anzuschauen.

    Eine Frage noch, wo her hast den den „goldigen“ Nadelkaktus und die „Kostümpuppe“ neben Dir ????

    Weiterhin viel Erfolg
    bis Bald – Adminx

  2. Lieber Adminx! Dankeschön 🙂 Den Kaktus habe ich von Stoff und Stil, die Schneiderpuppe habe ich mal von einem Geschäftabverkauf mitgenommen.

    Alles Liebe,
    Lisa

  3. Wow sehr inspirierender Beitrag.
    Mein Atelier zieht auch in ein paar Monaten um und ich möchte einiges neu gestalten.

    Ich bin auch am überlegen mir dieses Gerät zu kaufen. 🙂

    Liebe Grüße von Sina von Mealove.blog

  4. jetzt bin ch höchstmotiviert! woher hast du denn die wiederverschließbaren Taschen, hättest du da einen Link oder einen Suchbegriff. ich finde nur so Brotzeitplastikbeutel 😉

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